National Geographic präsentiert: "Abenteuer Dolomiten"

Im Januar sind wir mit unserem Vortrag "Abenteuer Dolomiten- Vom Gardasee zur Marmolata" in allen großen deutschen Städten unterwegs und würden uns sehr freuen, Euch zu sehen!

Wir haben 12 Termine in Deutschland, davon sind 9 mit National Geographic und Moving Adventures (vom 12. bis 21. Januar 2016) und 3 mit Expedition Erde als Veranstalter. Der Vortrag dauert ca. 80 Minuten mit einer Pause, in der ein Gewinnspiel mit tollen Preisen stattfindet. Gerne signieren wir Euch auch unser Buch.

Das Weltnaturerbe Dolomiten ist zugleich beliebtes Urlaubsziel und eines der letzten Wildnisgebiete Europas. Ulla Lohmann und Sebastian Hofmann haben sich aufgemacht, die Dolomiten jenseits beschilderter Pfade zu entdecken: mit dem Mountainbike, zu Fuß, kletternd und mit Tourenski.

WILDNIS PUR Für ihre Motivsuche scheuen Ulla Lohmann und Sebastian Hofmann auf ihrer Expedition keine Herausforderung: kalte Nächte im Biwak, die Querung von Hochgebirgsgletschern, das Klettern über dem Abgrund an alten rostigen Haken. 200 Kilometer weit führt sie ihre Route vom Gardasee zur Marmolata, höchster Berg der Dolomiten. In acht Etappen haben sie diese Bergwelt zu allen Jahreszeiten durchquert. Dabei geht es der Geografin und dem Geologen nicht nur um die großartigen Panoramablicke und die schroffen Gipfel, sondern auch um die kleinen Naturwunder zu ihren Füßen: Alle 400 Höhenmeter nehmen sie sich jeweils einen Quadratmeter aus einem anderen Lebensraum vor, zum Beispiel Wiese, Wald, Fels und Schnee und entdecken die Schönheit der Landschaft im Detail.

ADLERPERSPEKTIVE INKLUSIVE Und extra für die gut 80 minütige Live-Reportage haben Ulla Lohmann und Sebastian Hofmann die spektakulärsten Szenerien der Dolomiten nochmals mit einer Foto-Drohne erkundet – so ergeben sich ganz neue Einblicke in diese faszinierende Bergwelt, die ansonsten nur den Königen der Lüfte vorbehalten bleiben.

  • 29.12.2015 20:00  Tickets kaufen für Balingen, Stadthalle mit Veranstalter "Expedition Erde"
  • 10.01.2016 16:00  Tickets kaufen für Fellbach bei Stuttgart, Schwabenlandhalle mit "Expedition Erde"
  • 12.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Stuttgart, Liederhalle Stuttgart, Schiller Saal
  • 13.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Hamburg, Laeiszhalle
  • 14.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Berlin, Urania 
  • 15.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Braunschweig, Stadthalle
  • 16.01.2016 20:30  Tickets kaufen für Dresden, Globetrotter Filiale
  • 17.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Frankfurt am Main, Universität 
  • 18.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Köln, Cinenova
  • 19.01.2016 20:00  Tickets kaufen für Essen, Eulenspiegel
  • 21.01.2016 20:00  Tickets kaufen für München, Kolpinghaus
  • 31.01.2016 18:00  Tickets kaufen für Schorndorf, Künkelinhalle mit Veranstalter "Expedition Erde"

Zwischen Bergen und Wäldern - Workshop in Südtirol

Blogeintrag von Lisa Hermes

Gelbe Lärchenwälder, tiefe, verwunschene Schluchten, sanfte Bergrücken, schroffe Felsen und urige Almen. Besonders im Spätherbst zeigt sich Südtirol von seiner schönsten Seite und bietet Fotografen eine ideale Vorlage für spektakuläre und emotionale Fotografien.

Gemeinsam mit Ulla Lohmann, Fotografin und Dokumentarfilmerin u.a. für National Geographic, GEO, BBC und die New York Times und ihrem Mann Basti Hofmann, Kameradrohnenpilot, Makrofotograf und leidenschaftlicher Alpinist, trafen sich auch diesen Herbst wieder Teilnehmer aus ganz Deutschland in dem kleinen Dorf Stange, um dort von den beiden den richtigen Umgang mit der Kamera zu erlernen.

Tag 1:

Foto: Jeannette Rudloff

Einige der Teilnehmer reisten bereits einen Abend vor dem offiziellen Beginn des Workshops an und stimmten sich mit selbstgemachtem Schnaps und Wein in der gemütlichen Pension „Ridnauntal“ auf die kommenden Tage ein. Am nächsten Tag konnte jedoch nichts die große Motivation aller Teilnehmer trüben. Kaum waren die Letzten eingetroffen, ging es nach einer Vorstellungsrunde hochmotiviert los zur ersten Fotowanderung durch die romantische Burkhardklamm im Ridnauner Talschluss. Natürlich nicht ohne Aufgabe: Neben der manuellen Bedienung unserer Kamera lernten wir mit einfachen Tricks, unser Auge zu schulen, mehr Details zu erkennen, Licht- und Schattenspiele zu sehen. Schon am ersten Tag entstanden - dank fachkundiger Anleitung - tolle Motive.

Foto: Lisa Hermes

Die märchenhafte Klamm beflügelte so manche Fantasie; man wurde das Gefühl nicht los, in einer Welt voller Fabelwesen umherzuwandern. Das schummrige Licht verstärkte diese Atmosphäre nicht unerheblich.

Nachdem manche die schattige Klamm bevorzugten und sich auf die Jagt nach mystischen Motiven und vielleicht auch nach jenen geheimnisvollen Wesen machten, jagten einige lieber den Sonnenstrahlen hinterher. Das letzte Licht verwandelte so manches vertrocknete und vermeidlich langweilige Gestrüpp in echte Kunstwerke.

Foto: Jeannette Hentschel

Und siehe da: Auch die Sonnenjäger stießen auf „andere Wesen“:

Foto: Ronald Hanusch

Zurück in der Pension ließen wir den lehrreichen Tag bei einem leckeren Abendessen Revue passieren. Unsere tolle Wirtin Christel zauberte uns ein Drei-Gängemenü bestehend aus hausgemachten Südtiroler Spezialitäten von dem Bauernhof der Familie. Anschließend erfuhren wir in einem inspirierenden Diavortrag von Ulla, wie man zum Expeditionsfotografen wird. Sie berichtete aus ihrem umfangreichen Erfahrungsschatz und entführte uns – gespickt mit vielen nützlichen Insidertipps und Tricks in die Welt der Abenteuer, der Vulkane und Regenwälder. Nach dem Vortrag ging es um unsere Bilder des Tages. Bei einer gemeinsamen Bildbesprechung durfte jeder eine Auswahl an Bilder zeigen, die ausführlich besprochen wurden. Jeder Teilnehmer bekam Lob, aber auch Verbesserungsvorschläge. Beflügelt, aber auch ein wenig erschöpft von all den neuen Eindrücken und voller Vorfreude auf den nächsten Tag fielen wir in unsere Betten.

Tag 2:

Heute sollte unsere Wanderung auf den 2422 Meter hohen Zinseler führen. Es mussten zwar nur knapp 300 Höhenmeter zurückgelegt werden, aber eine Gruppe verrückter Fotografen braucht mindestens dreimal so lang wie ein durchschnittlicher Wanderer... Für einige begann das Abenteuer bereits bei der mäandernden Passstraße, die sich steil durch die felsigen Hänge schlängelte und mit wunderschönen Ausblicken belohnte. Auf dem Parkplatz des Passes angekommen, erklärte uns Ulla die Aufgabe des Tages. Diesmal ging es darum, den Menschen in Beziehung zu seiner Umgebung darzustellen. Als zusätzliche Aufgabe zum Thema Bildgestaltung sollten wir einen „Rahmen“ für unsere Motive zu finden. In einer kargen Landschaft ohne Bäume, Gebäude und Zäune mussten kreative Lösungen gefunden werden. Aber an Kreativität mangelte es nicht.

Foto: Lukas Hafen
Foto: Franz Stelzl

Oben angekommen, wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt und mit einer Weitsicht, die selbst Ulla so noch nie erlebt hatte. Der Gipfel, der entfernt an die hohen Berge des Himalayas erinnert, zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Foto: Jeannette Rudloff

Sehr zur Freude Robbys, dem Hund, zeigte uns Ulla, wie sie fotografiert. Ihre Arbeitsweise: So lange mit einem Motiv arbeiten, bis ein entstandenes Foto den eigenen Vorstellungen entspricht. Robby durfte also viiieeele Schneebälle jagen, was ihm eine Menge Spaß bereitete.

Foto: Michaela Siegl

Auch wir waren so in unserem Element vertieft, dass trotz untergenender Sonne noch keiner an den Abstieg dachte. Gerade im Abendlich boten sich überall wunderbare Fotomotive.

Foto: Jeannette Rudloff

Als uns dann aber der Schatten der kommenden Nacht einholte und es plötzlich kalt wurde, freuten sich dann doch alle auf die warme Pension und das leckere Abendessen im Tal. Gestärkt und gewärmt fanden wir uns einige Zeit später im Seminarraum zusammen um die Bilder des Tages zu besprechen. Nach dem lehrreichen Plenum hatte Ulla auch heute wieder einen Vortrag für uns vorbereitet. Diesmal ging es um die Organisation hinter den Kulissen. Was ist wichtig bei der Planung einer eigenen Fototour? Was muss ich einpacken? Welche Tricks helfen mir, mein Equipment zu schützen?

Tag 3:

Wer vom letzten Tag noch nicht genug hatte und es etwas extremer wollte, bekam die Möglichkeit, eine Tour mit dem erfahrenen Alpinisten Basti auf die Jaufenspitze zu unternehmen.

Foto: Julian Pramstaller

Während sich die eine Hälfte der Teilnehmer dieser alpinen Herausforderung stellte, freuten sich die anderen auf eine eher gemächlichere, aber nicht weniger schöne Wanderung mit Ulla zum Saxner.

Foto: Michaela Siegl

Auf den ersten Metern des Weges gesellte sich ein schwarzer Hund zu unserer Gruppe. Schnell schlossen wir ihn mit seiner charismatischen Art ins Herz und erhoben ihn kurzerhand zu unserem Fotomodel. Weit kamen wir nicht auf unserer Wanderung, an jeder Ecke gab es etwas Neues zu entdecken.

Foto: Jeannette Rudloff

Immerhin schafften wir es zur Heimat des Hundes, zur Flecknerhütte, wo wir uns mit leckerem Kaiserschmarrn und Cappucino stärkten. So kommt man also auch in einem abgelegenen Ort wie diesem zu Kundschaft; man braucht nur einen netten Hund. :-)

Foto: Michaela Siegl

Natürlich wehrte sich keiner gegen diese gemütliche Abweichung des ursprünglichen Plans und der Gipfel geriet schnell in Vergessenheit. Nicht aber die fotografische Tagesaufgabe, welche heute unter dem Thema der Landschafts- und Makrofotografie stand.

Foto: Michaela Siegl
Foto: Helena Glaesser

Wie der Hund so der Herr ; auch der Hüttenwirt stellte sich als sympathischer Charakter heraus und wusste ein wirksames Rezept gegen die Kälte der langsam eintretenden Nacht.

Foto: Michaela Siegl
Foto: Jeannette Rudloff

Während wir den Sonnenuntergang also aus der gemütlichen Hütte beobachteten, schien die andere Hälfte der Gruppe immer noch aus ihrem scheinbar unendlichen Vorrat an Energie zu schöpfen: An Spaß schien es auch hier nicht gemangelt zu haben.

Foto: Reinhard Penn

Glücklich und voller neuer Erfahrungen fanden sich beide Gruppen am Abend in der Pension ein und erzählten sich in geselliger Runde von ihren Abenteuern.

An diesem Abend wartete aber noch eine weitere spannende Aufgabe auf uns: Ulla gab eine Einweisung in die Nachtfotografie und Lichtmalerei. Ob wir alle aufmerksam zugehört hatten, konnten wir eine halbe Stunde später auf dem Bergfriedhof beweisen. Obwohl es für viele ein neues und unbekanntes Feld in der Fotografie war, entstanden doch sehr sehenswerte Ergebnisse.

Foto: Silke Gareis

Tag 4:

Mit einem einprägsamen Diavortrag führte uns Ulla nach dem Frühstück in die Geheimnisse der Straßen- und Menschenfotografie ein. Unter diesen Aspekten sollten wir heute an unsere Motive herangehen. Es gab wieder zwei Möglichkeiten zur Auswahl, die gemütliche oder die sportliche Variante. Die erste Gruppe machte sich mit Ulla auf den Weg in die Sterzinger Innenstadt um dort den „perfekten Augenblick“ zu jagen.

Foto: Kathi Till

Die zweite Gruppe fuhr mit Basti zum Klettern nach Reifenstein. Unterhalb der Reifensteiner Burg liegt eine schroffe Felswand, die sich bestens für unser Vorhaben eignete. Wem die letzten Tage noch nicht aufregend genug waren, kam nun definitiv auf seine Kosten. Adrenalin pur hoch über dem Boden...

Foto: Reinhard Penn

Jeder, der sich nicht von den lästigen Paparazis aus der Ruhe bringen lies, kam früher oder später am Ende der Kletterroute an. Was ein Erfolg! :-)

Foto: Reinhard Penn

Am Abend erwartete uns ein weiteres kulinarisches Highlight unserer Lieblingswirtin Christel: Käseknödel! Sie rundeten einen weiteren erlebnis- und lehrreichen Tag perfekt ab. Und dann wurde klar, dass dies schon der letzte Abend unserer tollen und intensiven Zeit hier in Südtirol war! Die melancholische Stimmung verflog schnell, als die selbstgemachten Schätze ausgepackt wurden: Leckerer Tannen- und Toffeeschnaps! Bis spät in die Nacht wurde gefachsimpelt, geredet und gelacht.

Tag 5:

Der letzte Tag begann trotz der kurzen Nacht früh: Nach einem stärkenden Frühstück stellte jeder eine Reportage aus seinem umfangreichen Fotorepertoire der letzten Tage vor. Mit persönlicher Musik untermalt, machten die einzelnen Präsentationen einen sehr professionellen Eindruck. Es war erstaunlich, wie eindeutig man die tägliche Verbesserung in den einzelnen Fotografien erkennen konnte. Das „M“ auf der Kamera war plötzlich nicht mehr nur ein abstrakter Buchstabe. In den letzten Tagen hatten wir gelernt, das Bild mit allen Möglichkeiten der Kameratechnik selbst zu gestalten, anstatt es entstehen zu lassen. Ein Bild war nun kein Zufallsprodukt mehr, es wurde nach eigenen Wünschen und Vorstellungen kreiert. Zum krönenden Abschluss des Workshops konnten wir in der spektakulären Gilfenklamm die gelernten Dinge nochmal unter Ullas kundigem Blick anwenden.

Foto: Lisa Hermes

Auch wenn alle den Augenblick des Abschieds am liebsten noch um Tage verschoben hätten, findet auch die schönste Zeit irgendwann ein Ende. Auf dem einem Auge lachend und dem anderen weinend, setzte sich jeder in sein Auto und wusste: Das war nicht das letzte Mal!

Foto: Franz Stelzl

Ich erinnere mich gerne an die fünf Tage zurück und freue mich nicht nur über die neu gewonnenen Freundschaften und tollen landschaftlichen Eindrücke, sondern auch über das umfangreiche fotografische Wissen, das meine Fotografie auf ein neues Niveau gehoben hat.


Mit Bilder Geschichten erzählen - Workshop an der Zugspitze 

Blog von Lucia Gistl

Bei schönstem Herbstwetter erkundeten 13 bergbegeisterte Fotografen die Umgebung der Zugspitze mit der Kamera. Ausgangspunkt war die, nur für uns geöffnete, Wolfratshausener Hütte, mit Logenblick auf den höchsten Berg Deutschlands.

Die Wörter wie fotobegeisterte Menschen, Natur pur und eine Menge Spaß beschreiben den Fotoworkshop von Ulla und Basti perfekt. “Nebenbei” bekamen wir nicht nur die elementaren Grundlagen der manuellen Fotografie beigebracht, sondern lernten, mit Bildern Geschichten zu erzählen.

Foto: Lucia Gistl

Die ehemaligen Workshopteilnehmer hatten sich eine Forsetzung der Abenteuer mit Ulla und Basti gewünscht und so durfte nur teilnehmen, wer schon einmal einen Kurs bei den beiden besucht hatte. Der Workshop war binnen drei Tagen ausverkauft!

Ich bin sicher; wer einmal Ulla und Basti kennenlernen durfte und von ihnen lernen konnte, kommt gerne immer wieder. Ulla Lohmann reist nicht nur in viele Länder dieser Erde und fotografiert dort die Menschen, Kultur und Flora und Fauna, sondern sie produziert auch Filme für National Geographic und NDR. Sie macht Aufnahmen von unbekannten Dschungeltieren und schafft es noch ganz nebenbei charmant, witzig und äußerst sympathisch zu sein. Mit Basti, der Kameradrohnen-Pilot und begeisterter Makrofotograf ist, ergibt sich daraus die perfekte Kombination für einen lehrreichen und spannenden Workshop. Außerdem ist Basti Alpinist und DAV-Fachübungsleiter für Klettern und hat ein Geologie-Studium absolviert. Während Ulla die Augen der Teilnehmer schult und ihnen wertvolle Tipps vermittelt, zeigt Basti ihnen die schönsten Gegenden und Wege in den Österreichischen Alpen.

Tag 1

Alles begann am Parkplatz. Wir waren 13 Teilnehmer, 2 Praktikantinnen, Ulla, Basti und Hund Nino. Nach kurzem Beschnuppern der Teilnehmer und der netten Begrüßung von Ulla und Basti bekamen wir auch gleich unsere erste Aufgabe des Tages: Emotion in der Landschaftsfotografie. Was empfinde ich, wenn ich mir eine bestimmte Landschaft ansehe? Welches Gefühl löst es bei mir aus? Wie kann ich diese Emotion in ein Bild umsetzten? Die Aufgabe brachte jeden von uns zum Nachdenken. Doch ehe wir uns darüber den Kopf zerbrechen konnten, wanderten wir schon los. Die Sonne schien und wir hatten das perfekte Bergwetter. Nach den ersten Schritten legten alle gleich fleißig los, zu fotografieren.

Foto: Lucia Gistl

Was Anfangs gar nicht so leicht war, wurde im Laufe der Wanderung immer besser. Wir lernten uns alle kennen, die Stimmung war ausgelassen. Es gab einige Fotostops und Basti war mit seiner Espresso Maschine to go das Highlight des Tages. Nach der köstlichen Kaffeepause ging es munter weiter Richtung Hütte.

Foto: Gabi Emser

Wer Fragen hatte, konnte sich immer an Ulla, Basti oder die Praktikantinnen wenden. Nach etwa 3,5 Stunden Fußmarsch (die Wanderung hat wegen unseren unzähligen Fotostops etwas länger gedauert – normalerweise ca. 1h), kamen wir an der Hütte an.

Für viele Teilnehmer war das folgende Bild das Highlight des Tages, beziehungsweise ihre Antwort auf die Aufgabe von Ulla – Landschaftsportrait mit Emotion.

Foto: Jürgen Roos

Der Ausblick auf die Zugspitze war gigantisch und so legten wir unsere Kameras nur kurz für eine Bier-Pause zur Seite und machten gleich wieder weiter: Die Fotoapparate wurden aufs Stativ gestellt und Zeitraffer-Videos vom Sonnenuntergang und der anschließenden blauen Stunde gemacht.

Viele von uns hatten das noch nie zuvor ausprobiert und waren anfangs etwas ratlos, doch Ulla und Basti halfen jedem und haben gezeigt, wie es funktioniert. Die Ergebnisse dazu wurden richtig toll!

Die Vorträge, die Ulla abends präsentierte, waren sehr informativ und spannend. Wir bekamen einen exklusiven Einblick in neue Projekte der beiden, in neue Technologien auf dem Markt und viele Tipps zur eigenen Arbeit. Alles wurde angereichert mit ihren abenteuerlichen Fotoreisen und Geschichten.

Im Anschluss stellten wir jeden Abend unsere eigenen Bilder vor. Ulla nahm sich für jeden viel Zeit und ging jedes Foto einzeln durch, um Verbesserungen oder Anregungen vorzuschlagen. Jeder Teilnehmer bekam (mindestens) ein Lob, aber auch einen Verbesserungsvorschlag für seine Arbeit.

Foto: Franz Huntsdorfer

Tag 2

Heute stand eine Wanderung zum Gipfel auf dem Tagesplan. Die Aufgabe war: Fotografiere ein abstraktes Bild und mache ein erzählerisches Portrait. Worauf man bei den beiden gestellten Aufgaben achten sollte, hatte uns Ulla am Vorabend in ihrem Vortrag ausführlich erklärt und alle Fragen dazu beantwortet.

Foto: Rainer Emser

Foto: Lucia Gistl

Foto: Kai-Uwe Schäuble

Foto: Lucia Gistl

Foto: Lucia Gistl

Vom Gipfel ging es wieder zurück zur Hütte, wo ein weiteres Highlight des Workshops auf uns wartete: Die Vorstellung neuer Technologien für Fotografen - Luftaufnahmen mit der Drohne.

Foto: Florence Rohart

Alle waren begeistert, Basti flog ein paar Runden und machte Videos. Dann durften es die Teilnehmer probieren. Basti brachte eine Übungsdrohne mit und erklärte, wie man “in die Luft geht”. Die neuen Perspektiven begeisterten nicht nur uns, sondern auch den Hüttenwirt, für den wir auch gleich Aufnahmen anfertigten. Die Wolfratshausener Hütte wäre um diese Jahreszeit eigentlich nicht mehr bewirtschaftet, aber das nette Wirts-Ehepaar machte für uns eine Ausnahme und wird das auch in Zukunft gerne wieder tun.

Foto: Florence Rohart

Nach dem spektakulären Drohnenflug hat uns Ulla in einem Vortrag erklärt, was wir als nächstes machen werden. Langzeitaufnahmen.

Uns wurden dazu alle wichtigen Einstellungen erläutert und Tipps gegeben, worauf man dabei achten sollte. Als es dann dunkel war, haben wir unsere Kameras geschnappt, draußen auf das Stativ gestellt und die Linse Richtung Zugspitze gerichtet. Ich war selbst ganz überrascht, wie toll mir die Aufnahmen gelangen. Besonders gerne mag ich den Bodennebel, der Lermoos überzieht.

Foto: Rainer Emser

Foto: Lucia Gistl

Tag 3

Nach dem Frühstück mussten wir leider Abschied von unserer schönen Hütte und den netten Wirtsleuten nehmen. Unser Gepäck wurde mit dem Auto ins Tal gefahren und wir durften durch herbstliche Lärchenwälder, die ab und an wunderbares Panorama freigaben, absteigen. An der “Zugspitz-Arena”, einem Restaurant mit tollen Blick auf Deutschlands höchsten Berg, angekommen, überraschte uns eine höchst eigenwillige Knödel- Kreation des Kochs.

Foto: Michael Hagen

Die fotografische Aufgabe des Tages lautete: Doppelseiten. Links sowie rechts muss etwas Interessantes zu sehen sein. Erst mal gar nicht so einfach. Wir hatten aber wieder Glück mit dem Wetter und der Himmel strahlte. Somit gelang es allen, bis zum Abend eine interessante Doppelseite zu fotografieren.

Foto: Michael Hagen

Für die letzte Übernachtung ging es ins “Klosterbräu-Hotel” nach Schlehdorf an den Kochelsee. In dem luxuriösen historischen Hotel nächtigte schon Kaiser Ludwig. Nach einem leckeren und netten Abendessen gab es von Ulla einen interessanten Vortrag über die Südsee. Anschließend haben wir unsere besten Bilder des Tages vorgestellt und von Ulla wieder Tipps und mögliche Verbesserungsvorschläge bekommen.

Foto: Lucia Gistl

Dieses Bild bekam den Stern für die kreativste Doppelseite (links die Glatze von Michael)

Foto: Lucia Gistl

Tag4

Leider schon der letzte Tag. Das dachten sich viele von uns. Denn der Workshop war sehr lehrreich, informativ und ist rundum gelungen. Nach dem Frühstück ging es zum Walchensee. Das Wetter war wieder einmal traumhaft und so hatten wir einen perfekten, und wieder mal höchst amüsanten Abschlusstag (an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Hund Nino für die spontane Einlage und Gelegenheit zur Porno-fotografie!)

Foto: Kai-Uwe Schäuble

Fazit:

Es waren wirklich tolle Tage und es gab viel zu lernen. Es ist faszinierend, wie Menschen, die sich zuvor nicht kannten, durch eine gemeinsame Leidenschaft so schnell zusammenwachsen und Spaß miteinander haben. Kurzerhand haben einige Teilnehmer schon einen Folgetermin festgelegt und ihre Anmeldungen noch vor Ort eingereicht. Ulla und Basti haben vielleicht gestaunt! Aber den beiden machte es mindestens genau so viel Spaß wie uns und auch sie freuen sich jetzt schon auf den nächsten Termin- am 7.10.2016 geht’s weiter!


Lucia Gistl, bei Fragen einfach an info@luciarts.de

NEWS

A new website comes with many news: Our National Geographic Book "Abenteuer Dolomiten" is on the market! After one year of preparations and talks with our great agent Ute Heek, followed by a year of shooting, over 250 kilometers on foot, bike, touring skies or rock climbing, over 30 000 images and a lot of hard work of a skilled postproduction team involved, I hold it in my hands - but in my mind, I am already planning the next adventure. More to come soon!

In october, our film about the Dolomites will be shown on SERVUS TV. Please, stay in touch about the exact broadcast dates.

Another exciting news: We can now offer aerial film and photography on a very high professional level. Together with my husband Basti, we invested into a very (I mean, VERY- in fact, by far the most expensive thing I ever bought) expensive camera drone. It took Basti (who was accepted from Lufthansa to become a pilot before he met me) almost half a year to learn how to fly the drone in all conditions, in all circumstances, in all crazy angles, following even my most extraordinary image requests. It took me four attempts (of which I crashed three times) to find out that I am better in operating the camera. After all, I am a professional image maker, and not a pilot! I can film in 4K (not on a Go-Pro, of course!!!!), photograph with my Canon 5D MIII, and can even operate a larger camera in the air. Check out "aerial", where you can find a link to www.bastihofmann.com to find out more.

If you ever dream of doing something extraordinary, we have set the dates for our Expeditions and Photo-workshops for 2015. Why not come on adventure with us?
Thank you for your interest in my work, life and passions. Please, enjoy exploring the new website.

DON'T DREAM IT - DO IT


Vanuatu

Since 1997 I am in love with this beautiful country in the South Pacific and return every year at least once. Many people are like family to me. From them, I have learned how little it takes to be happy, and not how much. Now, my friends have lost the little bit they owned in one of the worst cyclones ever. To help at least a bit, we collected a significant amount of money, which Basti and myself will personally bring to Vanuatu in a couple of weeks (If you want to know more: www.pacific-people.com) or see flyer attached.

We are also running our Photoexpedition to Vanuatu as scheduled in July- it is very important that we show our support by bringing them much needed income. We won't use local resources, we'll take all our own food and will bring lots of other help with us, too. It will be a great chance to live something very unique, and help at the same time. One guest has just cancelled because amongst others, he is afraid that there are no more good photo opportunities for him. We guarantee that we'll find plenty of great photo motives- by then, nature will have covered up the signs of the cyclone, the people will have their houses rebuilt, and the smiles will be even brighter, because we show our support.

So there is your chance- one spot is free!!! If you want to experience a unique journey, see active volcanoes, explore the jungle, and meet the most amazing, friendly people- come with us. More info http://www.ullalohmann.com/pages/expedition-vanuatu/

If you want to help, please, download the flyer and have a look with how little money you can help. Thank you on behalf of our friends on Ambrym and Tanna Island.